Selbsttest · anonym · 3 Minuten

Pornosucht-Selbsttest

Zehn Aussagen über die letzten sechs Monate. Antworte ehrlich, niemand sieht es: Die Auswertung passiert nur in deinem Browser. Der Test ersetzt keine Diagnose, er hilft dir beim Einordnen.

1. Ich schaue öfter oder länger Pornos, als ich mir vorgenommen habe.
2. Ich habe schon mehrmals versucht, weniger zu schauen, und es nicht geschafft.
3. Ich schaue vor allem, wenn ich gestresst, gelangweilt, einsam oder traurig bin.
4. Wegen Pornos schlafe ich weniger oder schlechter.
5. Ich vernachlässige Aufgaben, Hobbys, Freunde oder meine Beziehung.
6. Ich brauche immer neuere oder extremere Inhalte.
7. Nach dem Schauen fühle ich mich oft schlecht, leer oder schäme mich.
8. Ich denke auch dann an Pornos, wenn ich eigentlich etwas anderes tun will.
9. Ich verheimliche meinen Konsum vor Menschen, die mir wichtig sind.
10. Ich schaue weiter, obwohl ich merke, dass es mir oder meiner Beziehung schadet.

Was der Test misst

Die Fragen orientieren sich an den Merkmalen, die die WHO in der ICD-11 für die Zwanghafte Sexualverhaltensstörung beschreibt (mehr dazu): Kontrollverlust, gescheiterte Versuche aufzuhören, Weitermachen trotz Folgen, Vernachlässigung anderer Lebensbereiche und Leidensdruck. Entscheidend ist nicht, wie viel du schaust, sondern ob du es steuern kannst.

Wichtig: Manche fühlen sich süchtig, weil ihr Konsum gegen ihre eigenen Werte verstößt, auch wenn sie wenig schauen. Auch das ist ein legitimer Grund, etwas zu ändern. Mehr dazu in Pornosucht erkennen.

Häufige Fragen

Ist der Test eine Diagnose?

Nein. Er hilft dir, dein Muster ehrlich einzuschätzen. Eine Diagnose kann nur eine Ärztin, ein Arzt oder eine Psychotherapeutin stellen.

Wird mein Ergebnis gespeichert?

Nein. Die Auswertung läuft nur in deinem Browser, nichts wird gesendet oder gespeichert.

Worauf basieren die Fragen?

Auf den Merkmalen, die in der Forschung und in der ICD-11 für problematisches Sexualverhalten beschrieben werden: Kontrollverlust, Weitermachen trotz Folgen, Vernachlässigung und Leidensdruck.